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Hochzeitsmenü – Besonders kurios

Jeder plant seine Hochzeit anders. Jede Braut hat andere Wünsche und Vorstellungen. Immer wieder kommt es dabei zu kuriosen Eindrücken, besonders rund um das Hochzeitsmenü gibt es viel Fantasie, die einen auch schnell Verzweifeln lassen kann.

Das was die Braut oder der Bräutigam als besonders schön und einmalig empfinden, kann bei den Hochzeitsgästen schnell auf Ablehnung stoßen. In Kalifornien hatte das Brautpaar eine ganz besondere Vorliebe und übertrieben es mit diesem Detail so sehr, dass die Gäste am liebsten geflohen wären.

Schweine waren die Liebe der beiden. Alles, aber auch wirklich alles, war im Schweinmotiv vorhanden. Vom Marzipan bis hin zum Fleischmenü. Das alleine war noch nicht schlimm. Doch zwischen den Gästen rannten die lebendigen Tiere hin- und her. Sie grunzten, während ein anderes Schwein mitten auf dem Grill gebraten wurde. Ein wenig zu viel für die anwesenden Hochzeitsgäste.

Dann gab es da das Junk-Food Paar, das auch bei der Hochzeit nur Pommes und Imbissgerichte servieren ließ. Alles triefte vor Fett und der Glanz sowie Glamour bei einer Hochzeit gerieten in Vergessenheit.

 

Hochzeitsmenü – Besonders kurios

Wie im Mittelalter

Dass die eigenen Vorlieben immer hinterfragt werden sollten, zeigt dieses kuriose Beispiel. Ein Paar aus Deutschland liebte die Wikinger-Serien im TV so sehr, dass sie ihre ganze Hochzeit darauf ausrichteten. Schwere Menüs. Fleisch und Fettiges standen auf dem Plan. So detailgetreu, das es nur Holzteller gab und kein Besteck. Die Finger der Gäste waren es am Ende, die herhalten mussten. Händeschütteln zum Abschied wollte am Ende niemand mehr.

Es gibt also durchaus Gerichte, die man nicht auf ein Hochzeitsmenü setzen sollte. Von der Klimahysterie gepackt und dem Willen, die Hochzeit nachhaltig auszurichten, ohne dabei der Umwelt einen Schaden zuzufügen, war ein junges Paar aus dem wilden Berlin. Statt leckerem Essen, gab es gebrannte Mehlwürmer, Heuschrecken und anderes im Kochtopf oder der Bratpfanne serviert.

Das prekäre dabei. Drei Köche waren für das Essen zuständig und kochten live, während die Würmer noch im Vorratsbehälter hin und her krochen. Die Süßigkeiten-Fraktion ist aber auf Hochzeiten auch vertreten. Statt warmer Speisen, gab es ein mehrgängiges Menu. Alles wurde mit Süßwaren dekoriert.

Die Suppe war geformt aus Süßwaren, die Pizza ebenso und zum Nachtisch gab es einen Mix aus Gummibärchen und allerlei Fruchtgummi in der Schale. Das war mal ein sattes und kalorienreiches Mahl, das die Hochzeitsgäste sicherlich so schnell nicht vergessen werden.

 

Mit den Geistern speisen

Ein Paar aus Frankreich lud in ein mittelalterliches Schloss auf dem Lande. Die hohen Räume, mit den verwinkelten dunklen Gängen wurden dabei zu einer Art Geisterbahn umgewandelt. Überall spuckte es.

Totenschädel lagen auf dem Teller, über dem Fleisch und bei jedem Bissen spuckte ein Geist in die Runde.

Die Heirat im Milieu soll standesgemäß sein, dachte sich ein Bordellbetreiber. Und so servierten nackte Damen lächelnd das Hochzeitsmahl nach dem Ja-Wort.

Gegessen wurde dabei direkt vom Körper entzückender Frauen, die nackt auf dem Tisch lagen. Auf ihnen drauf das Gemüse, Fleisch und andere Köstlichkeiten. Während die männlichen Gäste ihre Freude hatten, ist nicht bekannt, was die weiblichen Gäste dachten.

 

Diese Beispiele zeigen vor allem eins: Das Hochzeitsmenü sollte frühzeitig geplant und besonders gut durchdacht sein. Hierbei sollten nicht nur die Vorlieben des Brautpaars im Vordergrund stehen, sondern es sollte an alle Gäste gedacht werden.

 

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